Der Fluss des Denkens.

Veröffentlicht auf von ky kyde

UNSER ICH HAT SEHR WENIG VON DER INFORMATIONSFÜLLE UNSERER SINNHAFTEN LEBENSWELTEN.

DIE BANDBREITE UNSERES BEWUSSTSEINS BESCHRÄNKT SICH AUF EINEN GERINGEN AUSSCHNITT DER INFORMATIONSFÜLLE UNSERER SINNESORGANE.

Unsere Erlebebensmomente können wir also nur geringfügig widergeben. Was unsere Sprache angeht, sind die Informationsanteile, deren sich unser Ich bedienen will nur kleine Teile bewusster Aufnahmen.

Die Sprache unseres Körpers sagt meist mehr über uns aus als die Rede.

Exformation ist also wichtiger als Information.

Was wir erfassen ist Exformation.

Unser winziges Ich ist dabei nur ein geringer Teil, ein Partikel des Gesamtgeschehens unserer Sinneswahrnehmungen.

Wenn Kinder zu sagen lernen:
Ich lüge
wissen sie bereits,
dass das Ich,
 das in seiner Übersetzung glaubt,
der Geist erlaube es zu lügen,
die größte Lüge ist.

BEWUSSTSEIN IST DIE PRIORITÄT IM DENKEN JEDER PERSON FÜR IHRE SUBJEKTIVE ZWECKE, WOVON SICH DAS ICH DER PERSON ZU VERSORGEN LERNTE.

DAS DENKEN DAZU ABER GESCHIEHT UNBEWUSST!

Wenn ich denke sind Wörter in meinem Bewusstsein nicht vorhanden. Also auch nicht in meinem Ich.

Der Fluss an Informationen geschieht größtenteils unbewusst.
Was wir erleben, hat bereits stattgefunden.
Das Bewusstsein filtert davon aus und das Ich will partizipieren.
Das Bewusstsein zeigt sich in uns als eine Bühne, auf der unser Ich im Spotlight agieren will, wobei beide Ebenen Zeitverzögert auftreten.
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